Ambri und Langnau sind die Meister der Social Media - Zug hingegen steigt ab und die ZSC Lions verpassen die Playoffs

Die Playoffs und der Kampf um den Meistertitel sind im vollen Gange. Passend dazu hat die Kommunikationsagentur PRfact mit dem Social Hockey Score (SHS) den Meister der Social Media gekürt.

In der modernen Welt sind Internetkonsum und Social Media kaum mehr wegzudenken. Das Abonnieren der offiziellen Klubseite des Lieblingsvereins auf Facebook oder Instagram ist bei den meisten Fans ein Muss. Denn dort werden Resultate, Spielberichte, Transfers, Geburtstage, Einblicke in das Innenleben des Klubs und so weiter geteilt.

Aber nicht jeder Klub pflegt seine Social Media Kanäle gleich gut und nicht alle Fans interessieren sich gleichermassen für die Aktivitäten des Liebingsklubs. PRfact hat sich gefragt, ob die Ranglistenposition oder die Grösse des Klubs ein Garant für Erfolg im Social Web ist und deshalb die National League Klubs während der Qualifikationsphase in den sozialen Medien auf Herz und Nieren analysiert.

Das Fazit ist kurz und knapp zusammengefasst. Sportlicher Erfolg oder Misserfolg widerspiegelt sich auch in der Social Media Performance. Der Content unterscheidet sich zwischen den einzelnen Klubs wenig und zwischen Facebook und Instagram meist gar nicht. Vor allem bei kleineren Klubs ist die Identifizierung und die Fan-Begeisterung hoch. Die Westschweizer Klubs lösen weniger Resonanz aus und haben einen kleinen Zuwachs.

Wie berechnet sich der Social Hockey Score?

Der eigens erfundene Social Hockey Score setzt sich aus drei Kennzahlen zusammen. Einerseits wurden die einzelnen Social Media Profile (Facebook & Instagram) analysiert und bewertet. Dabei waren die Anzahl der Fans und Follower massgeblich. Andererseits wurde berechnet, wie viel Zuwachs der Klub während des Analysezeitraumes (Regular Season 2018/19) generiert hatte. Als dritter Wert wurde eine Interaktionsrate berechnet, wie viel Gefallen die Beiträge ausgelöst haben (Anzahl Likes, Kommentare, Shares).

Dabei geht der HC Ambri-Piotta deutlich vor den SCL Tigers als Sieger hervor. Auf dem dritten Platz liegt der HC Davos. Die drei Dorfklubs der National League rennen für einmal dem Rest der Liga davon. Der EV Zug liegt überraschenderweise auf dem letzten Platz. Die ZSC Lions haben nicht nur in der realen Tabelle die Playoffs verpasst, sondern wären auch in der Social Media Tabelle unter dem Strich gelandet. Die Westschweizer Klubs schneiden - abgesehen von Lausanne - sehr schlecht ab.

Das ist das komplette Ranking:

screenshot: PRfact

In einer zweiten Graphik wird der Zuwachs der einzelnen Klubs auf Facebook und Instagram gezeigt. Auf Facebook gab es nur wenig Zuwachs, während Instagram bei Hockey-Fans regelrecht boomt.

screenshot: PRfact

Die komplette Anaylse gibt es auf PRfact.ch zum Nachlesen: https://prfact.ch/de/blog/social-hockey-score/


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