Auch wenn P. K. Subban nicht mehr wie gewünscht skort, immerhin rettet er den Puck in letzter Sekunde auf der Linie

Nach seinem Trade zu den New Jersey Devils ist P. K. Subban zwar nicht der gewünschte Leistungsträger. Immerhin vereitelte er gegen die Philadelphia Flyers eine Grosschance, die möglicherweise eine Wende eingeleitet hätte.  

Die Freude über den Trade von P. K. Subban war zu Beginn der Saison gross in New Jersey. Endlich hat man wieder einen wahren Nummer 1-Verteidiger in den eigenen Reihen, dachte man. Doch der 30-jährige Kanadier ist kaum mehr wieder zu erkennen im Vergleich zur Saison 2012/13, als er sich mit der Norris Trophy zum besten Verteidiger der Liga auszeichnen liess.

Subban weist nach 52 Einsätzen nur gerade zwölf Pünktlein auf. Das ist mit Abstand die magerste Ausbeute seit seinem NHL-Debüt. Bei den Devils ist er damit auch nicht der erhoffte Skorer Nummer 1, sondern in der internen Liste nur der viertproduktivste Verteidiger. 

Dass er trotzdem fast 22 Minuten und damit am zweitmeisten Eiszeit pro Spiel erhält, zeigt seine Wichtigkeit trotz seiner mageren Ausbeute. Obwohl der Kanadier mit 183 cm nicht überdurchschnittlich gross gewachsen ist, ist er auch ein verlässlicher Defensivspieler. 

Dank seinem ausgezeichneten Positionsspiel verhinderte er in der Nacht auf Freitag eine riesengrosse Chance. In allerletzter Sekunde wischte er mit seinem Stock die Scheibe von der Linie. Es wäre beim Stand von 2:0 für die Devils womöglich die Wende in einem Spiel gewesen, in dem das Team der Schweizer Nico Hischier und Mirco Müller mehrheitlich dominiert worden ist. Doch McKenzie Blackwood wehrte alle 46 Schüsse auf sein Tor ab, während New Jersey mit 19 Schüssen fünf Treffer erzielte und am Ende 5:0 siegte.




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