Bei den New Jersey Devils läuft momentan alles schief, nicht einmal das «Frustsaufen» funktioniert...

Es ist eine Saison zum Vergessen für die New Jersey Devils: Zu Saisonbeginn kassiert man eine knappe Niederlage nach der anderen, Stammtorhüter Cory Schneider findet nach einer langen Verletzungspause seine Form nicht mehr, Taylor Hall fällt mehr als die halbe Saison aus und mittlerweile ist das deutliche Verpassen der Playoffs Tatsache.

Zu den wenigen Lichtblicken in dieser Saison zählt Mackenzie Blackwood. Der 22-jährige Torhüter hat sich mit starken Leistungen in der NHL bereits einen Namen gemacht und kämpft mittlerweile gegen einen gewissen Cory Schneider um die Nummer 1 im Tor. Schneider verdient 6 Millionen US Dollar pro Jahr, Blackwood knapp 900’000, wenn er überhaupt in der NHL eingesetzt wird. Durch die krasse Formschwäche Schneiders ist Blackwood momentan fast die klare Nummer 1.

In der vergangenen Nacht mussten die ersatzgeschwächten Devils die nächste Niederlage einstecken. Es fehlten mit Jesper Bratt, Nico Hischier, Mirco Müller, Sami Vatanen, Miles Wood, Pavel Zacha und dem Langzeitverletzten Taylor Hall acht unangefochtene Stammspieler. Vier davon gehören normalerweise in die ersten zwei Sturmreihen. So gab es mit den vielen Absenzen gegen die Calgary Flames eine 4:9 Niederlage. Blackwood musste neun von 39 Schüssen passieren lassen. Der Frust für einen Torhüter muss riesig sein. Und wie kann dieser noch grösser werden? Genau, wenn man nicht einmal einen über den «Frust» trinken kann!

Blackwood will sich an der Bande etwas Gatorade in den Mund spritzen, da löst sich der Flaschendeckel und fast der gesamte Flascheninhalt fliegt über sein Gesicht. Noch mehr zum Ärgern! Das kann man in einem so frustrierenden Spiel auf keinen Fall gebrauchen. Vor allem wenn man gerade eine 3:1 Führung verbockt hat. Die Spieler der Devils können einem momentan sicherlich leidtun.


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