Das kostet - Alex Pietrangelo brechen zwei Stöcke innerhalb von Sekunden

Für einen Eishockeyspieler gibt es wohl nichts nervigeres, als wenn der Stock bei einem Schussversuch aus aussichtsreicher Position bricht. Es kann dabei oftmals noch zu einem gefährlichen Konter führen, wenn zum Beispiel im Powerplay an der blauen Linie das Arbeitsgerät kaputt geht und der Puck in die Füsse des Gegners «gepasst» wird.

Alex Pietrangelo ist als solch ein «Blue-Liner» mit hartem Schuss bekannt. Er lenkt das Powerplay von der blauen Linie aus und kann auch mal draufhauen, wenn die Ideen fehlen. Vor allem bei 5 gegen 3 Situationen sind Querpässe und dann ein Direktabschluss sehr effektiv, auch wenn wenig kreativ.

Als die St. Louis Blues gegen die Minnesota Wild zu einer über einminütigen 5 gegen 3 Situation kommen, ist diese Querpass-Direktschuss-Methode ihre Lösung. Doch funktioniert hat es überhaupt nicht. Zweimal erhält Pietrangelo auf der linken Seite die Scheibe und versucht sie, mit einem One-Timer direkt aufs Tor zu bringen. Doch zweimal bricht der Stock des Rechtsauslegers, so dass der Puck beide Male ungefährlich in die Ecke gespielt wird.

Die beiden Stockbrüche sind aber nur halb so ärgerlich, wenn man die zwei Punkte (in der NHL gibt es nur zwei Punkte pro Sieg) trotzdem nach Hause nehmen kann. So auch im Fall Pietrangelo. Seine St. Louis Blues gewinnen gegen das Ex-Team von Nino Niederreiter, die Minnesota Wild, mit 4:0. Zu dem Zeitpunkt der doppelten Überzahl stand das Endresultat bereits schon. Punkte gekostet hat es also keine, nur ein paar Dollar.


Leser-Kommentare