Die National League führt den Meisterschaftsbetrieb fort

Im Rahmen einer Videokonferenz haben die Clubs der National League heute die aktuellen Corona-Entwicklungen diskutiert. Ein Unterbruch der Meisterschaft steht aufgrund des bereits eng getakteten Spielplans sowie der Olympia-Pause aktuell nicht zur Diskussion und würde weder aus sportlicher noch aus wirtschaftlicher Sicht Sinn machen.

Aktuell befinden sich nicht weniger als fünf Mannschaften der NL in Quarantäne (HC Davos, EV Zug, HC Lugano sowie seit gestern auch der Lausanne HC und der HC Ajoie). Dazu kommen 3 Schiedsrichter, die ebenfalls positiv getestet wurden und sich in Isolation befinden. Die meisten positiv getesteten Spieler, Funktionäre und Schiedsrichter haben keine oder höchstens milde Symptome.

Aufgrund der geltenden Quarantäne- und «Return to Play»-Regelungen mussten bereits mehrere Partien verschoben werden, weitere Verschiebungen sind zu erwarten. Trotzdem halten Clubs und Ligaführung an der Strategie fest, den Meisterschaftsbetrieb im Rahmen der geltenden Auflagen fortzuführen. Mögliche Ersatztermine für verschobene Spiele werden aktuell eruiert. Zwecks Belastungssteuerung der Spieler wurde die minimale Grösse eines Teams zum Bestreiten einer Partie per sofort von 12+1 auf 15+1 angehoben.

Da der Spielplan in dieser Saison aufgrund der Olympiapause wenig Spielraum zulässt und die Gefahr besteht, nicht alle Spiele nachholen zu können, wird die Tabelle ab sofort nach dem Prinzip «Points per games played» geführt. Die NL ist bestrebt, möglichst viele Spiele der Regular Season zu spielen und wenn möglich sämtliche Playoff-Serien im Best-of-7-Modus zu bestreiten (Pre-Playoffs im Best-of-3-Modus).




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