Fake News! Samuel Guerra wechselt nicht zu Bern - Maurer, Randegger und Schilt auf Klubsuche

In den vergangenen Tagen kam das Gerücht auf, Samuel Guerra sei mit dem SC Bern in Verhandlungen. Alex Chatelain hat dies nun dementiert. Zudem wird mit einigen Verteidigern von anderen NL-Klubs nicht weiter verlängert.

In einer Kolumne auf der Webseite des SC Bern (scb.ch) spricht Sportchef Alex Chatelain jeweils über die aktuellen Themen rund um den Klub. Gestern berichtete der Sportchef über die Meldungen bezüglich Samuel Guerra, welche tatsächlich nur in die Sparte «Gerüchte» gesteckt werden dürfen. Folgende Worte hat er dazu zu sagen:

«Ein weiterer ärgerlicher Punkt sind zunehmende Falschmeldungen, die den SCB betreffen. Als Beispiel erwähne ich, dass wir offenbar Samuel Guerra verpflichten wollen. Das ist falsch. Samuel Guerra spielt tatsächlich eine sehr gute Saison, und er befand sich auch auf der Liste der für uns interessanten Spieler. Darauf stehen aber sehr viele Spieler. Logischerweise können und wollen wir nicht jeden Spieler, der grundsätzlich interessant sein könnte, auch verpflichten. Wir haben Samuel Guerra nie ein Angebot gemacht oder über einen Vertrag gesprochen. Übrigens, gleiches gilt zum Beispiel auch für den Bieler Janis Moser...»

Samuel Guerra hat also nicht bereits beim SC Bern unterschrieben. Ausschliessen soll man das trotzdem nicht. Denn der 25-Jährige Verteidiger ist das Prunkstück auf dem Markt, was die offensive Produktion angeht. Auch er wird bald seine Zukunft regeln müssen, ein Verbleib in Ambri scheint nicht ausgeschlossen.

Im Trikot von Ambri erzielte er in dieser Saison bisher vier Tore und 14 Assists in 33 Einsätzen.(TOPpictures/Sergio Brunetti)

Neben Guerra sind drei weitere Spieler auf den ausgetrockneten Transfermarkt gekommen und müssen sich um ihre Zukunft kümmern. Der 31-jährige Sebastian Schilt soll von der Klubführung bereits erfahren haben, dass sein Vertrag nicht verlängert wird und er sich woanders umschauen müsse. Schilt spielt seit sieben Jahren in den Farben der Drachen, zuvor war er bei Langnau und Genf tätig. Insgesamt absolvierte der kräftige Verteidiger 591 Spiele in der höchsten Schweizer Liga, in denen ihm 106 Punkte gelangen.

Flurin Randegger wird die SCL Tigers trotz eines weiterlaufenden Vertrages bis Ende Saison 2019/20 wohl verlassen müssen. In der laufenden Saison kam er zu 23 Einsätzen mit Langnau, wurde zwischenzeitlich aber an den SC Langenthal ausgeliehen. In seiner Karriere spielte der 30-Jährige schon bei Davos, Biel, Genf, Bern und nun Langnau. In 519 NL-Partien sammelte er 81 Punkte.

Der EHC Biel und Marco Maurer konnten sich anscheinend finanziell nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen. Deshalb muss sich der 30-Jährige einen neuen Arbeitgeber suchen. Maurer war schon in Zug, Genf, Rapperswil, Zürich und Lugano aktiv. In 644 Spielen verbuchte er 87 Punkte.


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