Geht das Wettbieten bereits wieder los?

Die Saison 20/21 hat vor einer Woche begonnen und schon gibt es wieder die ersten Transfergerüchte für die kommende Saison.

Wir erinnern uns zurück. In der vergangenen Saison wurde nach knapp sechs Spieltagen der erste Transfer für die Saison 2020/21 bekannt gegeben. Es wurde bekannt, dass Fabio Hofer zum EHC Biel wechseln wird. 

Nun hat die neue Saison gestartet. Es wird eine Saison werden, die es bisher noch nie so gegeben hat. Die Klubs müssen aufgrund Zuschauerbeschränkungen mit grossen finanziellen Einbussen rechnen und haben deshalb teilweise schon Lohnkürzungen bis zu 22 Prozent vermeldet. 

Trotz allem scheint eines gleich zu bleiben: das grosse Wettbieten. Es laufen im Sommer 2021 die Verträge einiger interessanter Spieler aus, die auf dem Markt sehr begehrt sein werden. Wie nun der Blick berichtet, ist allen voran Dominik Egli heiss begehrt. Der 22-jährige Verteidiger der SC Rapperswil-Jona Lakers soll sowohl beim Lausanne HC als auch beim HC Lugano ein Thema sein. Es soll wohl Offerten bis zu 700'000 Franken Jahresgehalt geben. 

Für diejenigen Klubs, die das finanzielle Überleben noch nicht gesichert haben, muss es ziemlich demütigend sein, von solch hohen Beträgen zu hören. Die Vorurteile von überbezahlten Profis, die es im internationalen, aber auch im nationalen Sport gibt, wird man so definitiv nicht los. 

Ohne Regeln wird man das Wettbieten kaum unterbinden können. Es stellt sich die Frage, ob in naher Zukunft das Thema Salary Cup doch intensiver diskutiert und ausgearbeitet wird. Erst dann wird es möglich sein, das Lohnniveau im Schweizer Eishockey zu senken.




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