Grünes Licht für U20-Nationalmannschaft nach erster Covid-Testrunde

Die U20-Nationalmannschaft befindet sich in Cham/Zug im Vorbereitungscamp für die Weltmeisterschaft in Edmonton. Gemäss den vorgeschriebenen Richtlinien für die Einreise nach Kanada wurde die ganze Mannschaft ein erstes Mal auf Covid-19 getestet. Nach weiteren Abklärungen bei einigen Spielern und einer vorübergehenden Unterbrechung des Trainingsbetriebs wurde das Training am Mittwoch wieder aufgenommen. 

Die U20-Weltmeisterschaft findet vom 25. Dezember bis 5. Januar in einer «Bubble» in Edmonton statt – unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Gemäss den Vorgaben der kanadischen Regierung und des internationalen Eishockeyverbands IIHF muss jedes Team vor der Abreise bereits eine Woche zusammen und ohne externe Kontakte in einem Vorbereitungscamp verbringen. Nach Kanada einreisen und an der U20-Weltmeisterschaft teilnehmen dürfen nur Spieler und Staff-Mitglieder, die in dieser Zeit dreimal negativ auf Covid-19 getestet wurden.

Nachdem die U20-Nationalmannschaft am vergangenen Sonntag ins Vorbereitungscamp in Cham/Zug einrückte, wurde am Montag die erste von drei Testrunden per PCR-Test durchgeführt. Die Ergebnisse trafen am frühen Dienstagmorgen ein und zeigten bei vier Spielern ein positives Resultat. Alle vier Spieler waren jedoch in den letzten 90 Tagen bereits einmal positiv getestet worden. Um kein Risiko einzugehen, entschied der Coaching Staff um Headcoach Marco Bayer in Absprache mit Director National Teams Lars Weibel und Teamarzt Fabian Schaller daraufhin, am Dienstag nicht zu trainieren. Die engen Kontakte der positiv getesteten Spieler wurden in vorsorgliche Quarantäne gesetzt, auch der Rest der Mannschaft verbrachte den Grossteil des Tages in ihren Zimmern.

Aufgrund dessen, dass die betroffenen Spieler schon zu einem früheren Zeitpunkt positiv auf Covid-19 getestet worden waren, wurde proaktiv entschieden, bei allen vier Spielern einen Antikörper-Test durchzuführen. Dieser hat bei allen belegt, dass Antikörper vorhanden sind. Am Mittwochmorgen erhielt der Teamarzt schliesslich die Bestätigung des Zuger Amts für Gesundheit, dass von den vier Spielern kein Ansteckungsrisiko ausgeht. Sie verbleiben somit im Vorbereitungscamp, die vorsorgliche Quarantäne wurde aufgehoben. Der Trainingsbetrieb wurde am Mittwoch wieder normal aufgenommen – das Camp findet selbstredend weiterhin unter konsequenter Einhaltung der Schutzmassnahmen statt.

Lars Weibel, Director National Teams: «Die vier Spieler haben sich jederzeit vorbildlich und transparent verhalten. Sie sind alle mit einem negativen PCR-Test am Sonntag eingerückt und auch über die frühere Ansteckung wussten wir Bescheid. Daher haben wir nach den gestrigen Test-Resultaten die Lage in Absprache mit der IIHF analysiert und entsprechende Abklärungen mit dem Zuger Kantonsarzt getroffen. Dies nahm etwas Zeit in Anspruch, zumal im Kanton Zug am Dienstag offizieller Feiertag war. Nun sind wir aber froh, dass wir die Jungs wieder aufs Eis schicken dürfen. Wir sind überzeugt, dass diese kurze Pause keinen negativen Einfluss auf die WM-Vorbereitung hat. Der Coaching Staff hat ruhig und flexibel auf die Situation reagiert und die Spieler sind jetzt umso motivierter, im Training Vollgas zu geben.»




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