Nach peinlichem Penaltyversuch und erneuter Panne: Brad Marchand hat den Humor nicht verloren

Er ist bei den Fans wohl der unbeliebteste Spieler der Liga: Umso grösser ist die Schadenfreude, wenn es dem Aggressivleader der Boston Bruins nicht nach Wunsch läuft. 

Brad Marchand ist eine Mischung aus ausgezeichnetem Eishockeyspieler und nervenaufreibendem Provokateur. Genau deshalb «hassen» ihn die Fans von allen Teams der Liga. Weil ihn jede Mannschaft lieber in den eigenen als in den gegnerischen Reihen hätte. Die Fans der Boston Bruins lieben nämlich ihren Superstar. Sucht man den Vergleich mit einem in der Schweiz bekannten Spieler, ist Marchand mit Maxim Lapierre zu vergleichen, nur deutlich besser. 

Kein Wunder kommt sehr viel Schadenfreude auf, wenn dem 31-jährigen Stürmer nicht alles gelingt. Sein peinlicher Penaltyversuch vor knapp einer Woche ging mittlerweile um die Welt.

 

Als wäre dies nicht schon Grund genug, um die Herzen seiner Neider aufblühen zu lassen, leistete sich Marchand im nächsten Spiel erneut einen Aussetzer. Als er plötzlich alleine aufs gegnerische Tor losziehen konnte, versprang ihm bedrängungslos die Scheibe. Die gefährliche Torchance machte er sich somit selber zunichte. 

 

Doch wie man Brad Marchand kennt, kann er über den Spott im Internet nur selbst lachen. So schreibt er folgendes auf Twitter: «Achtung… meine Hände wurden verloren oder gestohlen. Wenn sie gefunden werden, schickt sie bitte zum TD Garden (Stadion Boston Bruins) zurück… danke»

Marchand macht sich also selbst einen Spass daraus, dass er in der vergangenen Woche nicht wie gewohnt abgeliefert hat. Gross ärgern wird es ihn wohl kaum: Seine Boston Bruins sind das zweitbeste Team und mit 65 Skorerpunkten aus 50 Spielen ist Marchand der sechstbeste Skorer der Liga. 




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