Regelanpassungen - Jetzt darf der Puck mit dem Schlittschuh abgelenkt werden

An der Ligaversammlung der National League & Swiss League von heute Mittwoch beschlossen die Clubvertreter einige Regeländerungen im Hinblick auf die bevorstehende Saison.

- Schlittschuhtor: Ein Tor wird anerkannt, wenn der angreifende Spieler die Scheibe nach einer Berührung mit dem Schlittschuh ins Tor lenkt. Das Tor ist auch dann regulär, wenn der Spieler bei der Berührung mit der Scheibe den Schlittschuh dreht oder bewegt. Hat hingegen eine klare Kickbewegung mit dem Bein oder dem Schlittschuh stattgefunden, so wird das Tor annulliert. (IIHF-Regel 96)

- Stock auf dem Eis: Es ist den Spielern erlaubt, verlorene Stöcke auf dem Eis zu bewegen, solange dies das Spiel bzw. das Spielgeschehen nicht stört. Wird das Spielgeschehen oder ein Spieler hingegen dadurch gestört oder behindert, kann dies eine Strafe zur Folge haben. (IIHF-Regeln 120 + 210)

- Handpass / hoher Stock: Jedes Tor, dem ein vermuteter Handpass oder ein hoher Stock vorausging, darf mit Hilfe des Video Goal Jugde Systems* überprüft werden. Wird nach Konsultation der Bilder festgestellt, dass unmittelbar vor dem Tor ein Handpass oder hoher Stock vorlag (gemäss IIHF-Regeln 74 + 75), wird das Tor aberkannt. Das Tor wird hingegen nicht aberkannt, wenn festgestellt wird, dass die nicht angreifende Mannschaft nach dem Regelverstoss der angreifenden Mannschaft und vor dem Tor die Puckkontrolle übernommen hat oder wenn die Scheibe nach dem Regelverstoss die Verteidigungszone der nicht angreifenden Mannschaft verlassen hat. *Swiss Ice Hockey stellt das neue Video Goal Judge System anlässlich der Medienkonferenz vom 11. September in Bern vor. 

- Coach’s Challenge Offside: Hat eine Coach’s Challenge keine Annullation des Tors zur Folge, erhält das Team eine kleine Bankstrafe wegen Spielverzögerung. Diese kleine Bankstrafe kann von jedem Spieler verbüsst werden, der vom Trainer der bestraften Mannschaft bestimmt wird.


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