Rückkehr der Langzeitverletzten

Sowohl Perttu Lindgren als auch Christian Stucki konnten im gestrigen Vorbereitungsspiel zwischen dem HC Ambri-Piotta und dem HC Davos ihr Comeback feiern. Das Spiel konnte Davos mit 2:1 nach Penaltyschiessen für sich entscheiden.

Als Eishockeyprofi kein Eishockey spielen zu können. Wie muss sich das wohl anfühlen? Genau diese Frage mussten Perttu Lindgren vom HC Davos und Christian Stucki von Ambri-Piotta fast ein Jahr lang über sich ergehen lassen. Doch zum Glück stellt sich die Frage nach fast einjähriger Abstinenz nun gar nicht mehr. Denn im Rahmen des gestrigen Testspiels zwischen Ambri und Davos konnten beide ihr lang ersehntes Comeback feiern. 

Lindgren spielt bereits seit fünf Jahren in Davos. Während er in der ersten Saison noch unter den Erwartungen geblieben war, konnte er sich stetig steigern und zählt zu den gefährlichsten Centern der Liga. In der Meistersaison des HCDs 2015 wurde er sogar zum MVP der Regular Saison gewählt. Insgesamt konnte sich der Finne in 231 Spielen 78 Tore und 120 Assists gutschreiben lassen. In der vergangenen Saison hatte der 31-Jährige aber nur noch fünf Spiele bestreiten können, da ihn anhaltende Hüftprobleme ausser Gefecht gesetzt hatten. Deshalb folgten zwei Operationen, welche ihn länger nicht auf das Eis zurückkehren liessen.

Perttu Lindgren als Topscorer der Davoser. (TOPpictures/Andy Buettiker)

Ebenfalls sein Comeback gab gestern Christian Stucki. Der Tessiner in Diensten von Ambri war massgeblich am Ligaerhalt 2017 beteiligt, als er sich in vier Spielen vier Punkte (ein Tor) notieren konnte. Nach einer starken Vorbereitung auf die Saison 17/18 riss er sich in einem Testspiel das Kreuzband. Es wurde eine Rückkehr auf die Post-Season diagnostiziert, doch das Knie war stärker beschädigt worden als zuerst gedacht. Der 26-Jährige wurde in seiner Karriere immer wieder durch grosse Verletzungen gestoppt.

Wir wünschen Perttu Lindgren und Christian Stucki eine verletzungsfreie Saison!
 


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