SC Bern mit 1.5 Millionen Verlust in der Saison 2020/21

Die SCB Eishockey AG hat am heutigen Tag ihrer Generalversammlung zur alljährlichen Saison-Medienkonferenz geladen. Die Medienkonferenz stand ganz im Zeichen der Konsequenzen aus der Pandemie.

Verwaltungsratspräsident Beat Brechbühl erinnerte im Rückblick zum Status des Unternehmens an die sportlich erneut schwierige Saison, die aber mit dem Cupsieg ein Highlight aufwies, und musste zudem ein massiv negatives Geschäftsergebnis vermelden: Nachdem 2020 erstmals seit 20 Jahren ein Minus (CHF 248’293.–) hatte ausgewiesen werden müssen, schloss der SCB das Geschäftsjahr 2020/21 mit einem Verlust von CHF 1’536’142 ab. Ein Verlust, der ohne grosse Unterstützung von Abonnenten, Sponsoren, ohne Lohnverzicht der Angestellten und Hilfe vom Bund an die Grenze der Tragbarkeit geraten wäre. 

CEO Marc Lüthi erläuterte anschliessend das Geschäftsergebnis mit dem Millionenverlust im Detail. COO Rolf Bachmann äusserte sich über das ausgesprochen stabile Umfeld und konnte festhalten, dass der SCB nach wie vor über 350 Businesspartner an seiner Seite weiss. Der COO erklärte, dass bereits über 10'000 Abonnemente abgesetzt worden seien. Der SCB verfüge wieder über die volle Zuschauerkapazität von 17'031 und werde den Abonnementsverkauf fortsetzen. In diesem Zusammenhang wies Rolf Bachmann weiter daraufhin, dass die Stehrampe wieder in gewohnter Form verfügbar sei und der Stadionzutritt nach GGG-Prinzip erfolge. 

Bezüglich sportlicher Strategie erläuterte Sportdirektor Raeto Raffainer Eckpunkte auf dem angestrebten Weg, in drei Jahren wieder an der Spitze mitspielen zu können. Sportchef Andrew Ebbett sprach über die Perspektiven für die Saison 2021/22 mit dem Hauptziel «Erreichen der Playoffs».




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