Selbst ein 37-jähriger Routinier kann nach einem Sieg in Spiel 7 noch fast in Tränen ausbrechen

In seiner langen Karriere hat Justin Williams schon einiges erlebt. Der 37-jährige Routinier stand schon in knapp 1400 NHL-Begegnungen auf dem Eis und durfte sogar schon dreimal den Stanley Cup in die Höhe strecken. Den ersten Titel gewann er 2006 mit den Carolina Hurricanes, zu denen er in der vergangenen Saison nach neun Jahren in Los Angeles und Washington zurückkehrte. 

In dieser Saison führt Williams die junge Mannschaft der Hurricanes als Captain aufs Eis und erst zum zweiten Mal nach dem Titelgewinn 2006 in die Playoffs. Trotz seinem fortgeschrittenen Alter gehört er noch zu den besten Skorer im Team, so auch in der ersten Runde der Playoffs gegen den Titelverteidiger Washington Capitals. Vier Punkte sammelte er in sieben Spielen. In diesem siebten und entscheidenden Spiel bereitete er ausgerechnet den Siegtreffer von Brock McGinn vor. Es ist sein 15. Punkt in einem siebten Playoff-Spiel. Rekord! Damit hat er sich den Übernamen «Mr. Game 7» sicherlich verdient. 

Auch mit 37 Jahren ist Williams noch voller Emotionen. Obwohl er schon so viele Playoff-Serien gewonnen hat, ist diese eine sehr spezielle gewesen. So bricht er im Interview nach dem Spiel fast in Tränen aus. «Das war einfach unglaublich», brachte Williams noch aus dem Mund. Beginnt nun sein vierter Lauf für den Stanley Cup? Nino Niederreiter würde es freuen.


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