Spieler von Genf-Servette beanspruchen weniger Lohn

Die Spielergemeinschaft vom HC Genf-Servertte hat beschlossen, solidarisch gegenüber dem Klub zu sein und sich darauf geeinigt, die Löhne in der nächsten Saison zu senken, um der GSHC bei der Bewältigung der COVID-19-Krise zu helfen. 

Die globale COVID-19-Krise hat erhebliche Auswirkungen auf die Gesellschaft. Ob in Bezug auf menschliches Leben, soziale Beziehungen oder einfach in unseren täglichen Gewohnheiten. Darüber hinaus hat diese Pandemie Auswirkungen auf die Wirtschaft, die wir derzeit nicht kontrollieren. Die Sportwelt wurde ebenfalls hart getroffen. In der vergangenen Saison wurden die Spiele hinter verschlossenen Türen gespielt, bevor die Playoffs der National League vollständig abgesagt wurden.

In diesem Zusammenhang baten die Spieler darum, in vollständiger Transparenz über die Situation innerhalb des Clubs informiert zu werden. Nach Gesprächen zwischen dem Verwaltungsrat und den Spielern (vertreten durch Noah Rod und Arnaud Jacquemet) wurde durch diese eine Senkung der Löhne für die nächste Saison vorgeschlagen. Es ist eine grosszügige, vorbildliche und spontane Handlung. Die Spieler zeigen damit ihre Verbundenheit mit dem Verein.

Laurent Strawson sagt dazu: «Im Namen des ganzen Klubs möchte ich allen Spielern für ihre Geste der Solidarität danken. Für die Leitung der Gespräche mit Noah und Arnaud stand das Interesse des Clubs immer im Mittelpunkt. Wir wollten, dass diese Angelegenheit vor Beginn der Saison gelöst wird, damit die Spieler ihren Kopf vollkommen auf den sportliche Herausforderung richten können. Die GSHC ist stolz darauf, auf die Vorbildlichkeit ihrer Spieler zählen zu können.»

Noah Rod meint: «Wir sind uns alle der aktuellen Situation bewusst. Wenn sich ein Verein in einer schwierigen Zeit befindet, müssen sich die Mitarbeiter immer für das Wohl des Unternehmens einsetzen. Ich bin im Alter von 15 Jahren nach Genf gekommen und alles, was ich im Leben habe, verdanke ich dem GSHC. Daher war es für mich und alle anderen Spieler im Club selbstverständlich, solidarisch zu sein.»




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