Women’s League: Meisterschaft geht am 7. November weiter

Der Bundesrat erlaubte letzte Woche die Fortsetzung von Trainings- und Spielbetrieb von Mannschaften, die in überwiegend professionellen Ligen tätig sind. Das Bundesamt für Sport hat darauf präzisiert, dass dies auch auf die höchste Frauen-Eishockeyliga der Schweiz, die Women’s League, zutrifft. Somit geht die Meisterschaft der WL am Samstag, 7. November, weiter. 

Nachdem die Meisterschaft der Women’s League am 23. Oktober wie alle Meisterschaften der Regio League unterbrochen wurde, kann der Spielbetrieb nun wieder aufgenommen werden.

Am kommenden Samstag spielen die ZSC Lions Frauen gegen die Thurgau Indien Ladies. Am Sonntag spielen die HC Ladies Lugano gegen die ZSC Lions Frauen.

Gemäss der Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie Artikel 6e (Besondere Bestimmungen für den Sportbereich) ist es erlaubt, dass Trainings- und Wettkämpfe von Leistungssportlerinnen und -sportlern, die Angehörige eines nationalen Kaders/eines nationalen Sportverbandes sind, weiterhin durchgeführt werden. Ebenfalls erlaubt sind gemäss der Verordnung Trainingsaktivitäten und Wettkampfspiele von Teams, die einer Liga mit überwiegend professionellem Spielbetrieb angehören.

Gemäss Definition des Bundesamts für Sport (BASPO) gehören die Teams der Women’s League – der höchsten Frauen-Eishockeyliga der Schweiz – einer Liga mit überwiegend professionellem Spielbetrieb an.

Nach Abklärungen mit den Heimatkantonen der Teams, welche zum Teil schärfere Massnahmen als der Bund erlassen hatten, gilt die Verordnung des Bundesrats ab sofort für alle Teams der Women’s League.

Die Meisterschaft der WL kann also weitergeführt werden. Unter Einhaltung der bestehenden Schutzkonzepte und mit maximal 50 Zuschauern.

Die Clubs der Women’s League sind sich ihrer privilegierten Position bewusst und sind bereit weiter ihr Möglichstes zu tun, um mit den bestehenden Schutzkonzepten sicheren Sport für alle Teilnehmenden bieten zu können.

Swiss Ice Hockey begrüsst die Entscheide des BASPO und der einzelnen Kantone das Frauen-Eishockey in der höchsten Liga zuzulassen. Es ist ein Zeichen der Wertschätzung für den grossen Einsatz der Spielerinnen für ihren Sport, grösstenteils im Schatten der Öffentlichkeit. Speziell für die Mitglieder des Women’s National Teams, welche in der Women’s League tätig sind, ist zudem eine Weiterführung der Meisterschaft im Hinblick auf die Frauen-Weltmeisterschaft im Frühling aus sportlicher Sicht eminent wichtig.




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