Alle fünf Verteidiger wollen zum Puck: Die Zuteilung der Detroit Red Wings lässt zu wünschen übrig

Die Detroit Red Wings befinden sich aktuell in keiner einfachen Situation und müssen mehrheitlich unten durch. Im Spiel gegen die New York Islanders zeigt sich einmal mehr weshalb.

Mit 27 Punkten aus 47 Spielen befinden sich die Detroit Red Wings momentan abgeschlagen auf dem letzten Platz der gesamten Liga. Nur gerade 0.57 Punkte sammeln sie im Schnitt pro Spiel. Rechnet man diesen Schnitt bis Saisonende hoch, werden die Red Wings nur gerade 47 Punkte auf ihrem Konto haben. Keine andere Mannschaft hat sich in diesem Jahrtausend in der NHL während der Regular Season so schlecht verkauft. 

Das schlechteste Team in den letzten zwanzig Jahren waren die Colorado Avalanche in der Spielzeit 2016/17 mit 48 Punkten. Es war eine der peinlichsten Spielzeiten eines NHL-Teams aller Zeiten. Wenn nicht plötzlich ein Schub durch die Mannschaft der Red Wings geht, werden sie diese - nicht was die Peinlichkeit anbelangt, sondern die Punkte - unterbieten. 

Im Spiel gegen die New York Islanders zeigte sich, dass es nicht nur an der fehlenden Effizienz happert. Auch die Defensive ist eine grosse Schwachstelle. 183 Gegentreffer haben die Red Wings in den 47 Saisonspielen erhalten. Das sind zwanzig Tore mehr als die zweitgrösste Schiessbude der Liga, die New Jersey Devils. Wenn man den folgenden Gegentreffer ansieht, dann sind die vielen Gegentore auch kein Wunder mehr. Gleich alle fünf Verteidiger griffen nämlich einen Gegenspieler an. Und dieser, Mathew Barzal ist sein Name, schaffte es tatsächlich noch, den Pass zu seinem nun völlig freien Teamkollegen zu spielen. Jordan Eberle hatte dann auch keine grosse Mühe, den Puck im Netz zu versenken. 

 

Die Detroit Red Wings und dessen Fans haben momentan wohl nur noch einen Wuchsch: Dass die Saison schnellstmöglich vorbei ist.




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