Mehrere National League-Ausländer auf dem Absprung?

Die Sportchefs arbeiten momentan an der Planung für die kommende Saison. Das gilt auch für die vier wichtigen Ausländerpositionen. Einige National League-Söldner werden die Schweiz wohl verlassen.

Einer dieser potentiellen Abgänger ist Magnus Nygren. Der 29-jährige Schwede befindet sich laut Sportbibeln in konkreten Gesprächen mit Färjestad, wo er den ganzen Nachwuchs durchlaufen und seine ganze Karriere in Schweden verbracht hatte. Der Sportchef von Färjestad bestätigte erste Gespräche mit dem Agenten von Nygren, jedoch ist noch alles offen.

Nygren auf der anderen Seite sagt, dass er noch keine Entscheidung getroffen habe und das die Entscheidung auch von der Familie abhänge und sehr schwierig sei. Die Zeichen für einen Abschied nach drei Jahren in Davos sind bei Nygren sicherlich vorhanden, vermochte der Verteidiger in dieser Saison nicht immer zu überzeugen. 

Der Wechsel von Otso Rantakari ist scheinbar schon deutlich fortgeschrittener als derjenige von Nygren. Laut SportExpress ist sich der 26-jährige Finne mit Örebro bereits mündlich einig.

Rantakari ist in Schweden ein bekannter Name. Im April 2016 war er der grosse Sündenbock, als MoDo in die zweite schwedische Liga abgestieg. Der Verteidiger spielte im dümmsten Moment einen Fehlpass in die Schaufel des Gegners, der so zu einer freien Schussposition kam und den Abstieg besiegelte. Nun scheinen die Schweden die positive Entwicklung des Finnen bemerkt zu haben.

Der dritte National League-Söldner, der sich in Gesprächen mit einem schwedischen Klub befinden soll, ist Jan Mursak. Der 31-jährige Slowene war bereits vor seinem Wechsel zum SC Bern ein halbes Jahr in Schweden bei den Frölunda Indians engagiert. Laut SportExpress sind nun genau diese an einer Rückkehr interessiert und haben erste Gespräche geführt. 

Frölunda ist momentan stark auf der Suche nach neuen Stürmern. Denn Ryan Lasch und Rhett Rakhshani werden mit der Schweiz und Russland in Verbindung gebracht und das 19-jährige Supertalent Samuel Fagemo wird nach Nordamerika wechseln.




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