NHL Roundup 2 - Die Schweizer zwischen Top und Flop

Über ein Drittel der Regular Season ist bereits vorbei. Einige Schweizer skoren regelmässig, während andere nicht über den Platz als Rotationsspieler hinauskommen. Hier ist das zweite Roundup der Saison.

Timo Meier (19 Spiele, 4 Tore + 10 Assists)

So wirklich regelmässig skorte Timo Meier im letzten Monat zwar nicht. Nur in fünf von zwölf Spielen punktete er, dafür gleich zweimal drei Punkte in einem Spiel. Somit steht er bei 14 Skorerpunkten in 19 Spielen, womit er aktuell der punktbeste Schweizer in der NHL ist. Auch bei den Sharks ist der 24-jährige Stürmer einer der produktivsten Spieler im Team, obwohl er mit seinem Team nur auf dem zweitletzten Platz der Honda West-Division liegt.

Nino Niederreiter (21 Spiele, 9 Tore + 4 Assists)

Bisher spielt Nino Niederreiter eine sehr starke Saison. Auch wenn er zwischenzeitlich vier Partien ohne Skorerpunkt blieb, hat Niederreiter bereits neun Tore und vier Assists in 21 Partien auf seinem Konto. Allgemein geriet die Offensive der Carolina Hurricanes, die eigentlich zu den besten der Liga gehört, zuletzt etwas ins Stocken. Es war also nicht nur 28-jährige Schweizer, der in drei Partien gegen den amtierenden Stanley Cup-Sieger Tampa Bay Mühe bekundete, als nur drei Treffern gelangen.

Nino Niederreiter ist mit neun Treffern der zweitbeste Torschütze der Carolina Hurricanes hinter Vincent Trocheck (11 Tore). (Jaylynn Nash/Icon Sportswire)

Roman Josi (21 Spiele, 2 Tore + 11 Assists)

Im Februar hat Roman Josi seine Skorerausbeute deutlich aufgebessert. In 13 Spielen erzielte er einen weiteren Treffer und sammelte neun Assists. Mit 13 Skorerpunkten ist der Captain der Nashville Predators mittlerweile wieder der zweitbeste Punktesammler des Teams. Trotzdem weist Josi eine Minus-7-Bilanz auf, die sinnbildlich für die aktuellen Leistungen der Predators sind. Sie erhalten zu viele Tore und schiessen zu wenige. Auch wenn erst etwas mehr als ein Drittel der Regular Season gespielt ist: Wenn die Predators in die Playoffs wollen, dann muss Roman Josi wie in der vergangenen Saison über sich hinaus wachsen.

Pius Suter (23 Spiele, 7 Tore + 5 Assist)

Pius Suter rockt die NHL! Der letztjährige Ligatopskorer der National League schlägt in diesem Jahr ähnlich zu, wie sein Vorgänger Dominik Kubalik im letzten Jahr. Nachdem er sich doch einige Spiele lang an das hohe Tempo gewöhnen musste und oftmals mit einer Minus-Bilanz das Eis verliess, ist nun meist das Gegenteil der Fall. Mittlerweile steht der 24-jährige Schweizer bei einer Plus-2-Bilanz. Auch sammelte er in 13 Spielen weitere drei Tore und vier Assists. Meist waren seine Torbeteiligung auch sehr wichtig: So erzielte er einmal selber den Siegtreffer und machte einmal den entscheidenden Assist in der Overtime. 

Pius Suter darf mittlerweile regelmässig in der ersten Linie neben Superstar Patrick Kane und Alex DeBrincat ran. (HockeyViz) 

Kevin Fiala (16 Spiele, 6 Tore + 3 Assists)

Drei Spiele verpasste Kevin Fiala aufgrund einer Sperre. Seit seiner Rückkehr haben die Minnesota Wild sechs Spiele andauernde Siegesserie hingelegt und sich dadurch in der Honda West-Division etwas nach vorne gearbeitet. Auch Kevin Fiala trug seinen Beitrag dazu bei. Mit drei Toren und drei Assists in acht Partien hat er seinen Punkteschnitt etwas aufbessern können. Damit ist er allerdings nur der sechstbeste Stürmer der Wild, nachdem er in der letzten Saison Topskorer gewesen war. 

Philipp Kurashev (22 Spiele, 5 Tore + 4 Assist)

Wie Teamkollege Suter behauptet auch Philipp Kurashev seinen Platz im Kader der Chicago Blackhawks. Der 21-jährige Schweizer verbuchte zwei Tore und drei Assists in den letzten 13 Partien. In der Rookie-Statistik liegt Kurashev mit neun Skorerpunkten auf Rang 8, Suter gar auf Rang 4.

Seine Linienkameraden variieren pro Spiel etwas mehr als diejenige von Suter, zuletzt wurde er vermehrt mit Mattias Janmark und Carl Söderberg eingesetzt. (HockeyViz)

Dean Kukan (15 Spiele, 1 Tor + 3 Assists)

Nach einem erfolgreichen Start geriet die Saison von Dean Kukan etwas in Stocken. Anfangs Februar kam Kukan noch zu fünf Einsätzen mit den Columbus Blue Jackets und erzielte dabei seinen ersten Saisontreffer. Seit dem 15. Februar, als er das Eis mit einer Minus-3-Bilanz verliess, stand er nicht mehr im Einsatz. 

Nico Hischier (5 Spiele, 2 Tore + 1 Assist)

Nico Hischier ist zurück - und wie! Kurz vor seinem Comeback wurde bekanntgegeben, dass der 22-jährige Schweizer der neue Captain der Devils sein wird. Damit ist er aktuell der jüngste Captain der NHL. Nach seiner Verletzung brauchte Hischier logischerweise einige Spiele, um nach fast einem Jahr ohne Ernstkampf wieder in Fahrt zu kommen. Im vierten Spiel gelang ihm auch der erste Treffer und somit der erste Skorerpunkt der Saison.

Zuletzt fiel Hischier wieder aus, da ein Schuss seines Mitspielers P. K. Subban unglücklich ins Gesicht des Schweizers abgelenkt wurde.

 

Gaëtan Haas (9 Spiele, 1 Tor)

Nach seinem zweiten Spiel verletzte sich Gaëtan Haas und wurde für zwei Wochen auf die IR-Liste gesetzt. Seit seiner Rückkehr stand er in allen sieben Spielen auf dem Eis und erzielte auch seinen ersten Saisontreffer. Im Vergleich zur letzten Saison erhält er auch relativ viel Eiszeit. Im Schnitt steht Haas über zwölf Minuten auf dem Eis.

Jonas Siegenthaler (6 Spiele)

Am 2. Februar bestritt Jonas Siegenthaler seine letzte Partie in der NHL. Seither sitzt er als Healthy Scratch auf der Tribüne.

Yannick Weber (2 Spiele)

Yannick Weber stand am 1. Februar zum zweiten Mal für die Pittsburgh Penguins auf dem Eis. Seither wurde er nicht mehr eingesetzt. Womöglich hat dies auch damit zu tun, dass er nach zwei Spielen und insgesamt nur etwas mehr als 20 Minuten eine Minus-3-Bilanz aufweist.

Luca Sbisa (1 Spiel)

Luca Sbisa hat seit dem ersten Roundup keine weitere Partie bestritten. 




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